Türkische Filme

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Türkische Filme: 5555 Filmplakate

YESILCAM, das türkische Hollywood

Amerika hat Hollywood, Italien Cinecitta, die Türkei "Yesilcam" [Yeþilçam]. Yesilcam war lange Jahre das Synonym für das türkische Kino, benannt nach "Yesilcam Sokak", einer kleinen Nebenstraße im Vergnügungsviertel Beyoglu in Istanbul, wo die Filmfirmen ihren Sitz hatten. Die Straße gibt es heute noch, aber "Yesilcam" ist heute nur noch ein Begriff, den man in nostalgischer Erinnerung verwendet.

Mit dem Siegeszug des Fernsehens in den späten 1970ern hatte das türkische Kino seine goldenen Jahre hinter sich, in den 1980ern beherrschten wie in der Musik nur noch melodramatische Arabesk-Filme die Szene, bis auch diese von der Bildfläche verschwunden waren.

In den letzten Jahren haben die Aktivitäten wieder zugenommen. Filme wie "Vizontele", "Propaganda", "Eskiya" [Eþkiya], "Kahpe Bizans" oder wie zuletzt Ende 2004 "GORA" von und mit Cem Yilmaz haben dem türkischen Kino Millionen von Zuschauern zugeführt.

Oben: Das Buch des Regisseurs Türker Inanoglu stellt 5555 türkische Filmplakate vor. Die Zahl aller bisherigen türkischen Filme schätzt man auf 6000.

Zudem sorgen türkischstämmige Filmemacher wie der Hamburger Fatih Akin (u. a. "Gegen die Wand") oder der in Italien lebende Ferzan Özpetek (u. a. "Hamam", "karsi pencere" / "la finestra di fronte") mit Filmen für Furore, die sowohl von der Kritik als auch vom Publikum begeistert aufgenommen werden und die auch in der Türkei mit großem Interesse verfolgt werden.


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Aktueller Stand: März 2007
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